Brachelen
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Die Fütterung unserer Pferde trägt maßgeblich zur Gesunderhaltung unserer Vierbeiner bei. Es gilt grundsätzlich Regel - weniger ist mehr. 

 

Unsere Fohlen werden auf mageren Wiesen groß und bekommen auf der Weide nur noch Mineralfutter beigefüttert. Man soll die Rippen sehen können. Sonst ist die Belastung der Beine zu groß und es besteht die Gefahr der Chipbildung in den Gelenken. Das Fohlen soll langsam aufwachsen und nicht gemästet werden. Möchte man ein Pferd verkaufen, welches Röntgenklasse 3 oder 4 hat, wird man schwerlich einen Käufer finden. Auch wenn man das Pferd selbst behalten möchte, kommt man mit einem lahmenden Pferd im Sport nicht weiter.

Im Winter im Stall bekommen sie morgens und abends Kraftfütter (Menge und Art je nach Alter unterschiedlich) und viel gutes Heu. Mittlerweile hat jedes Pferd ein Heunetz in der Box hängen. Heu ist also rund um die Uhr verfügbar und wird nicht  bei Bodenfütterung durch die ganze Box zerstreut. Auch wird das Heu langsamer von Pferd aufgenommen.

 

Aber auch unsere ausgewachsenen Pferde bewegen sich vom Frühjahr bis Herbst auf Wiesen mit spärlichem Graswuchs. Lieber gezielt beifüttern, als unsere Pferde auf fetten Wiesen grasen lassen, die die Bauern für das Milchvieh vorgesehen hatten. Die Wiesen zum Grasen werden nur im Frühjahr mit Kalkstickstoff gedüngt, um hauptsächlich den Parasitenbefall zu bekämpfen. Die Wiesen werden auch regelmäßig abgeäpfelt.

 

Die Pferdefütterung muß auf jedes Pferd abgestimmt werden, gerade im Winter zur Stallzeit. Unser Bolero kämpfte seit Dezember mit Kotwasser und wirkte müde und kraftlos. Die Beine im Fesselbereich hinten schwollen dick an. Die Darmflora war offensichtlich gestört und der Nahrungsaustausch zwischen Darm und Blut eingeschränkt. Dieser Zustand stellt sich gerne bei Pferden nach Ende der Weidesaison ein. Pferde können 6 - 8 Wochen Mineralien und Vitamine speichern, danach ist der Akku leer, sofern dieser nicht durch gute Darmfunktion wieder aufgefüllt wird. Normalerweise füttern wir Heu, Hafer und als Mineralfutter Reformin von Höveler. Dies haben wir seit Ende Januar geändert. Neben Heu und getreidefreiem Müsli bekommt er zur Entgiftung des Darms  Iwest Magnozym sowie Iwest Magnolythe zur Leistungsförderung. Parallel dazu noch Kanne Brottrunk und Fermentgetreide. Nach 14 Tagen geht es Bolero sichtbar besser. Das Kotwasser ist weg, er 'zieht' wieder und tritt beim Training wieder an den Zügel ran. Das übermäßige Schwitzen ist ebenfalls verschwunden. Die Magnozymkur werde ich nach 4 Wochen beenden, ebenfalls die Fütterung mit getreidefreiem Müsli. Ich plane auf Heu, Hafer, Magnostable und  Magnolythe umzusteigen. Zudem bekommt er weiterhin Kanne Brottrunk und Leinsamen.

 

Belino nun 3 jährig wird weiterhin mit Heu, 0,5kg Hafer als Krippenfutter  und Reformin Mineralfutter nach Vorgabe des Herstellers gefüttert. Zudem erhält er Brottrunk und Leinsamen.

 

1x pro Woche füttere ich nun abends ebenfalls Mash, um die Darmflora zu stabilisieren. Bis Ende letzten Jahres hatte ich mir keine besonderen Gedanken zum Thema Pferdefütterung gemacht. Aber unser Sensibelchen Bolero hat mich gezwungen, mich mit diesem Thema zu beschäftigen.

 

 

Futterplan.xlsx
Microsoft Excel Tabelle 12.9 KB
Vergleichstabelle Mineralfutter.xlsx
Microsoft Excel Tabelle 543.9 KB

1 Gilt für Lieferungen in folgendes Land: Deutschland. Lieferzeiten für andere Länder und Informationen zur Berechnung des Liefertermins siehe hier: Liefer- und Zahlungsbedingungen
2 Nach §19 der Kleingewerberegelung bin ich berechtigt, keine Mehrwertsteuer auszuweisen.